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Crossfahrzeuge in der Werkstatt: Wo liegen die Besonderheiten?
 
Autocross ist ein tolles Hobby - doch neben dem Einsatz auf der Rennstrecke wird auch viel Zeit in der Werkstatt verbracht. Denn obwohl auf die besondere Belastung ausgelegt, erhöht sich der Verschleiß durch den sportlichen Einsatz natürlich erheblich, die normalen Wartungsintervalle von Serienfahrzeugen können hier keinesfalls als Maßstab genommen werden - auch wenn die meisten Crossfahrzeuge schon aus Kostengründen viele Teile aus der Großserie besitzen. Worauf ist zu achten?

Hoher Bremsenverschleiß: Schlamm erhöht Reibung

Der größte Spaß am Crossfahren ist auch gleichzeitig die größte Herausforderung für die Technik: Schlamm in Hülle und Fülle. Die Auswirkungen sind ganz erheblich, denn Schlamm hat eine isolierende Wirkung. In Verbindung mit der hohen Fahrzeuglast entwickelt sich die Kühlung, bei modernen Serienfahrzeugen eigentlich lange keine Thema mehr, zu einem echten Problem. Außerdem setzt er der Bremsanlage zu: Der Dreck wirkt wie Schmirgelpapier und erhöht damit den Verschleiß beträchtlich. In Verbindung mit der sportlichen Fahrweise wird hier ein Wechsel häufig nötig sein. Dass die Bremse wegen der fehlenden Radkästen leichter zugänglich ist, dürfte für die meisten Fahrer nur ein schwacher Trost sein. Immerhin lassen sich Beläge und Bremsscheiben  bei Online Händlern wie z.B. bei teileshop24.at/bremsscheiben günstig im Internet erstehen, wodurch wenigstens die Kosten begrenzt werden. Weil zumeist konventionelle Scheiben und Bremssättel von Serienfahrzeugen zum Einsatz kommen, können die entsprechenden Teile auch bei einem Teilehändler für Straßenfahrzeuge geordert werden.

Pflegeintensiver Cross-Einsatz

Im trockenen Zustand haftet der Schlamm natürlich weniger, setzt als Staub aber schnell den Luftfilter zu. Bei einer Wartung muss hier entweder der Papiereinsatz gewechselt oder der Dauerfilter mit Druckluft ausgeblasen werden. Unter diesen Bedingungen ist das Filterelement schnell zugesetzt; die Folge sind überfettendes Kraftstoffgemisch, Leistungsverlust und eine Erhöhung des Verbrauchs. Weiterhin gewinnt bei einem Crossfahrzeug die Überprüfung des äußeren Zustands. Kein Besitzer eines Neufahrzeugs oder jungen Gebrauchtwagen wird den Wagen auf Risse untersuchen, bei einem Crossfahrzeug sollten Sie dies aber keinesfalls unterlassen. Nach der Reinigung muss ebenso überprüft werden, ob die außen liegenden Stoßdämpfer noch dicht sind. Dasselbe gilt für Schäden an der Zündung: Der schon aus Gründen der Wärmeableitung kaum isolierte Motor lässt den Schlamm häufig bis ans Zündkabel kommen - aber genau hier ist die Feuchtigkeit nicht zu gebrauchen. Selbst kleinere Beschädigungen lassen den Funken schnell einmal dort überspringen, wo es nicht erwünscht ist. Die üblichen Wartungspunkte wie Ölstand und Zündkerzen dürfen natürlich auch nicht außen vor gelassen werden. Insgesamt ist am Crossmobil meist einiges zu tun. Doch aufgrund der offenen Bauweise und der guten Erreichbarkeit macht das Reparieren viel Spaß - und gehört zum Autocross für die meisten Hobby-Piloten ebenso dazu wie das Fahren selbst.