MSC-Neusserling

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Aktivitäten 2010

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Saisonfinale Hollabrunn 24. Oktober 2010

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Die Autocrosser des MSC-Neusserling gingen mit gemischten Gefühlen in den letzten auf an den Start. Für Franz Kehrer war es nur mehr ein Lauf „ohne Bedeutung“, da er sich in der Meisterschaftswertung nicht mehr verbessern konnte.

Franz zeigte im freien Training, was in seinem Boliden steckt und legten bravuröse Runden auf dem Rundkurs im niederösterreichischen Hollabrunn zurück. Einige kleine Abstimmungsarbeiten wurden noch vor dem schon am Samstag stattfindenden Zeittraining vollbracht, bevor es dann um den Startplatz am sonntägigen Rennen ging. Im Zeittraining selbst zeigten er was er wirklich drauf haben. Das Zeittraining  ging ohne Probleme über die Bühne und so konnte sich Franz als 1. die Poleposition für das Rennen sichern.

Für Franz lief es wie am Schnürchen. Im ersten Vorlauf ging er es noch eher gemächlich an und fuhr sich so einen sicheren 2. Platz nach Hause. Im zweiten Vorlauf legte er noch ein wenig zu und beendete diesen auf dem hervorragenden 1. Platz. Franz: "Nachdem ich am Start sehr gut weggekommen bin, wollte ich unbedingt gewinnen, da ich mir dann den Startplatz im Finale aussuchen kann." Im finale drückten ihm am Start das gesamte Team und seine Fan's die daumen. Besonders sein mitgereister Sohn Simon und Frau Regina, die nach der langen Entwicklungsarbeit besonders auf einen Sieg hofften. Franz erwischte den Start auf die Z ehntelsekunde, kam aber über Platz zwei nach der ersten Kurve nicht hinaus. Nach der ersten Runde wurde dann der Lauf abgebrochen, da ein Konkurrent quer über die Strecke stand. Im Team des MSC-Neußerling stieg daher die Nervosität erneut, was man bei Franz am Startplatz nicht wirklich erkennen konnte. Der Reestart gelang ihm erneut so wie der erste und es ging sich wieder nur der 2. Platz aus. Nach Runde drei von acht konnte Franz aber seine jahrelange Erfahrung ausspielen und zog am Führenden vorbei und gab diesen Platz bis ins Ziel nicht mehr ab. Er zeigte, dass sein 300PS starker Rotax Buggy der mit einem Variator angetrieben wird jetzt zu den Top-Fahrzeugen zählt. Franz, der mit Sekt im Fahrerlager empfangen wurde, nach dem Rennen: "Ich bin überglücklich über meinen ersten Sieg heuer. Die Entwicklungsarbeiten meines teams zeigten sich schon seit Jahresbeginn immer wieder positiv. Ich und mein Team wussten, dass es nur mehr eine Frage der Zeit sein würde. Die neuen Teile die wir in den letzten beiden Rennen noch eingesetzt hatten, machten heute alle Niederlagen vergessen. Ich möchte mich auch an dieser Stelle bei meinen Sponsoren und besonders bei meinem Team redcht herzlich für die Unterstützung bedanken und hoffe, in der nächsten Saison die Erfolge weiterführen zu können. Ich bin gesamt 3. und nur 2 Punkte hinter meinen Teamkollegen der den Vizemeistertitel einfahren konnte."

 

Wenn man die Saison der beiden Revue passieren lässt, brachten es die beiden bei 9 Rennen auf 13 Stockerplätze. 3 Siege, 6 2. Plätze und 4 3. Plätze. Albin hatte anfangs problemlose Rennen und lieferte sich harte Zweikämpfe mit dem jetzigen Staatsmeister. Jedoch schlich sich gegen Ende der Saison ein Fehler in der Elektronik ein, der bis Saisonende nicht repariert werden konnte und so verhaute Albin 3 Starts. Im letzten Rennen verweigerte noch dazu die Kopfdichtung des Lancia Motors den Dienst und brachte ihm so eine Nullnummer.

Beide MSC Neußerling Starter werden in der Winterpause ihre Boliden warten und weiterentwickeln, um im nächsten Jahr den Titel nach Neußerling zu holen.

Wir gratulieren ganz herzlich.

 

Voitsberg 26.September 2010

Franz Kehrer konnte erneut nach dem 2. Platz bei Heimrennen auch jetzt wieder Albin Scheuchenpflug auf Distanz halten und so den 2. Endrang einfahren. In den Vorläufen kam Albin noch vor Franz über die Ziellinie, doch im alles entscheidenden Finale konnte Franz alles aus seinem 300PS starken Rotax-Buggy holen und so sieben Runden lang den Führenden attackieren. Franz nach dem Rennen: „Ich bin mit dem 2. Platz endlos zufrieden. Zum Ersten habe ich jetzt den 3. Endrang in der Meisterschaft absichern können und zum Zweiten freue ich mich sehr, da ich das Zeittraining komplett verhaut habe und ich endlich auch im Rennen die Leistung von meinem Buggy abschöpfen kann.“

Viel Erfolg beim Saisonfinale im niederösterreichischem Hollabrunn!

Meiselding 15. August 2010

Für Franz war dieses Rennwochenende leider nicht ganz so optimal. Leider hat er die richtige Variatorabstimmung nicht gefunden. Konnte aber trotz seinem Leistungsnachteil Albin und seinen Konkurrenten dicht auf den Versen bleiben.

Seine Ergebnisse:
Zeittraining: 3. Platz
1. Vorlauf: 3. Platz
2. Vorlauf: 4. Platz
Finallauf: 4. Platz

Alles Gute für das nächste Rennen daheim in Neußerling. :)



Oberrakitsch 1. August 2010

Auch Franz hatte ein erfolgreiches Wochenende. Mit der Trainingsbestzeit in seiner Klasse hat der Rennsonntag spitzenmäßig begonnen. Im ersten Lauf verlor er am Start leider einen Platz, welchen er bis zum Finale nicht wieder aufholen konnte. Beim Start im Finale hat Franz nochmals 2 Plätze verloren, welche er auch durch fehlerfreie Runden nicht mehr gutmachen konnte. Franz kann stolz auf seine Leistung sein. Er hat seinen teilweise motorisch überlegenen Kollegen das Fürchten gelernt.



Fuglau 18. Juli 2010

Unser Autocrosser Franz Kehrer schlug beim 4. Lauf der Österreichischen Staatsmeisterschaftslauf in Horn/Fuglau / NÖ erneut zu. Franz testete am samstägigen freien Training noch kleine Veränderungen an seinem Boliden, um am Rennsonntag erneut der Konkurrenz den Auspuff zeigen zu können. Franz verfehlte im Zeittraining um 8 Hundertstelsekunden die erste Startreihe und belegte Rang vier. Nach dem Zeittraining wurden die Probleme mit dem Benzindruck behoben und er ging zuversichtlich in den ersten Vorlauf, wo er erneut vom Pech verfolgt sein sollte. Im ersten der beiden Vorläufe verweigerte der Keilriemen des Skidoo Antriebes den Dienst und verabschiedete sich vom Heck des Buggys. Im zweiten Vorlauf setzte Franz alles auf eine Karte, um im Finallauf eine gute Startposition zu bekommen und war in eine Kollision in der ersten Kurve nach dem Start verwickelt. Der niederösterreichische Konkurrent verlor am Start einige Plätze und glaubte diese in der ersten Kurve gutmachen zu können und fuhr mit einem enormen Geschwindigkeitsüberschuss ins Heck von Franz und zerstörte die ganze linke Seite des Buggys. Franz fuhr dann in langsamem Tempo den Lauf zu Ende und konnte sich aufgrund der hohen Ausfallsquote noch den vierten Platz fürs Finale sichern. Der Finallauf sollte aber dann ruhiger und gesitteter ablaufen und so belegte Franz schließlich Rang vier, wo er den gesamten Lauf den drittplatzierten attackierte, aber keine Möglichkeit gefunden hat, an ihm vorbei zu gehen. Franz nach dem Rennen: „Ich und mein Bolide waren gut vorbereitet, aber leider sollte es nicht sein. Ich hatte heute in zwei Vorläufen Pech mit der Technik und im Semifinale wurde ich brutal von einem Konkurrenten abgeschossen, wo vier Buggys verwickelt waren. Trotzdem danke an mein Team, dass immer wieder tolle Arbeit geleistet und den Buggy immer wieder an den Start brachte. Es war heute leider nicht mehr drinnen. Ich freue mich trotzdem auf den kommenden Lauf in Oberrakitsch am 01.08.2010, wo ich schon einige Male Siegen konnte“. 



Voitsberg 27. Juni 2010

Franz kämpfte die ganze letzte Woche mit schweren Magenproblemen, die aber bis zum Rennsonntag ausklingen sollten. Am 300PS starken Rotax Buggy wurde aber trotzdem weiter am Startprogramm gearbeitet. Franz konnte in dieser Saison die erste Polposition einfahren, wobei Clubkollege Albin nur einen Wimpernschlag von 0,17 Sek. Rückstand hatte und so Platz zwei belegte. Im ersten Vorlauf konnte Franz aber leider seine guten Leistungen am Start nicht ausnützen und belegte so Platz 3. Im Semifinale konnte er dann einen Zahn zulegen und machte es seinen Konkurrenten schwer. Nachdem die drei schärfsten Konkurrenten von der ersten Startreihe aus ins Finale starteten, ließ sich schon im Vorfeld ahnen, was den Fan´s und Zuschauern geboten werden wird. Franz wurde kurz nach dem Start vom Zweitplatzierten im Kampf um den Platz mit einem Rempler auf Platz drei verdrängt, was er aber nicht auf sich sitzen ließ. 8 Runden lang lag Clubkollege Albin eine Autolänge vor dem Zweitplatzierten und der eine Autolänge vor Franz, von dem Albin massiv unter Druck gesetzt wurde, sodass Franz in Runde vier kurz an die zweite Stelle vorfahren konnte. Leider passierte ihm nach dem Überholmanöver ein Fahrfehler, der gleich wieder mit dem Platzverlust bestraft wurde. Franz attackierte pausenlos seinen Konkurrenten, musste sich aber mit Platz drei begnügen. Franz Kehrer nach dem Rennen: „Leider habe ich kurz nach dem Start wieder einmal einen Rempler verspürt und mich mit der dritten Position zufrieden geben müssen. Ich konnte aber zeigen dass mir nur mehr wenige Meter fehlen, um erfolgreicher zu sein. Ich bin aber über den 3. Rang nicht traurig, sondern freue mich darüber, nachdem ich nicht ganz fit war und die ganze Woche mit schweren Magenproblemen zu kämpfen hatte. Wir sind im Finale in einer eigenen Liga der Konkurrenz gegenüber gefahren. Ich freue mich da mit fighten zu können. Nachdem ich in der Meisterschaft wieder Punkte gut machen konnte und am 3. Rang liege, freue ich mich auf den nächsten Lauf in Horn / Fuglau am 18. Juli.“


Horn/Fulgau 25.April 2010

Franz zeigte schon vor zwei Wochen bei einem Testrennen, dass er in der Winterpause an seinem Rotax Buggy Potential gefunden hat, was sich beim Auftaktrennen mit einem Stockerlplatz bemerkbar machte. Im Zeittraining landete Franz hinter Albin auf Rang 3. Er bewies in den Vorläufen auf dem Highspeed-Rundkurs was in seinem Boliden steckt und konnte die Platzierungen des Zeittrainings halten.
Franz freute sich über den 3. Endrang, als wäre er der Sieger gewesen: „Ich bin über den 3. Endrang endlos glücklich. Wir haben in den Wintermonaten hart an meinem Buggy gearbeitet. Mein Bolide ist jetzt konkurrenzfähig und ich kann aus eigener Kraft in den vorderen Rängen mitmischen. Auf dem Highspeed-Rundkurs von Fuglau konnte ich zeigen, dass ich vom Speed her mithalten kann. Meine Probleme liegen noch am Start, wo ich noch geringfügig Zeit verliere. Erstmal möchte ich aber den Stockerlplatz genießen und freue mich schon auf das Rennen in Hollabrunn am 16. Mai, wo ich beim Testrennen schon schnellere Zeiten als im Vorjahr fahren konnte.“



Hollabrunn 23. Mai 2010

Am Renntag zeigt Franz bereits im Zeittraining seiner Konkurrenz, dass er in Hochform ist und belegt Platz 3. Im ersten Vorlauf verlor Franz den Start und musste so seinen härtesten Konkurrenten ziehen lassen. Franz belegte erneut Platz 3. Im zweiten Vorlauf zeigt Franz eine enorme Leistungssteigerung welche vorübergehend mit dem 2. Platz belohnt wurde. Doch es sollte der Defektteufel genauso schnell kommen wie die Regenfälle an diesem Renntag. Er schaffte es gerade zwei Runden, bis ein Halbachsgelenk an seinem 300PS starken Rotax Buggy den Dienst verweigerte. Er lag bis dorthin dicht am Heck des Führenden. Im Finale musste Franz nun vom letzen Platz starte. Er erwischte einen sehr schlammigen Startplatz, von dem er auch dementsprechend langsam vom Start wegkam. Im Laufe des Rennens konnte er mehrere Attacken an die Gegner erfolgreich starten und belegte am Ende noch den guten 4. Rang. Franz nach dem Rennen: „Ich war am Limit. Ich hätte nicht mehr schneller fahren können, da jedes Mal wenn ich auf einen anderen Buggy aufgelaufen bin, die Sicht gleich Null war. Ich hatte im zweiten Lauf ein wenig Pech, das ich im Finale noch sehr gut ausmerzen konnte. Ich freue mich trotzdem über Rang 4, da heute einfach nicht mehr drinnen war.“ 

 

 

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