Hollabrunn 11. Oktober 2009
Beim 9. Lauf zur Österreichischen Autocross-Staatsmeisterschaft in Hollabrunn/NÖ spielten sich dramatische Szenen für die Autocrosser des MSC Neußerling ab. Albin, der nur 9 Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten in der Gesamtwertung hatte, ahnte schon im Vorfeld, dass ein Abschuss vom Konkurrenten kommen wird. Im Zeittraining, in dem die Piloten alleine auf der Strecke ihre Runden drehen, sicherte sich Albin mit einem hauchdünnen Vorsprung die Pole Position. Nach dem Start im ersten Vorlauf kam dann schon die Attacke. Der 320PS starke Lancia Buggy wurde so stark beschädigt, dass er mit gebrochener Radaufhängung auf der Strecke liegen blieb. Albin: „Ich kann das Ganze nicht verstehen! Er fährt in der ersten Kurve, wo das Rennen schon lange wegen Fehlstarts abgebrochen war, über drei Buggys drüber und schießt mich voll ab.“
Die Mechanikercrew von Albin konnte den Boliden in Windeseile wieder reparieren und so konnte Albin rechtzeitig zum zweiten Vorlauf wieder an den Start gehen. In diesem Lauf zeigte Scheuchenpflug, dass er noch lange nicht aufgegeben hat und holte von letzter Position auf, bis er als Dritter die Zielflagge sah. Bei Albin überwog wieder die Freude: „Ich bin jetzt einen super Lauf gefahren und konnte jetzt die Gesamtführung vor dem Finale auf 15 Punkte ausbauen. Wenn die Technik im Finallauf hält, dürfte dem Titel nichts mehr im Wege stehen.“
Das Finale begann für Albin nach dem Start wie geplant und setzte sich an die 3. Position, wo eigentlich nichts mehr schief laufen sollte. Aber es sollte wieder einmal anders kommen. Noch in der ersten Runde verlor Albin das rechte Hinterrad an einer sehr unübersichtlichen Stelle in der Steilwandkurve, die mit Highspeed gefahren wird. Eine Runde später kollidierte der erste vorbeikommende Bolide mit Albin. Als diese Schrecksekunde verdaut war, kam der Horrorcrash und Albin wurde mit voller Wucht von hinten abgeschossen und 5 m weiter weggeschossen. Die Rennleitung reagierte Gott sei Dank geistesgegenwertig und brach das Rennen sofort ab, um den Verunfallten Hilfe zu leisten. Einige Minuten später kam für die zahlreich mitgereisten MSC-Neusserling Fans die gute Nachricht, dass kein Fahrer verletzt wurde. Scheuchenpflug war somit aus dem Rennen.
Nach dem Neustart des Laufes, was sein härtester Konkurrent an zweiter Stelle liegend beenden konnte, begannen die Köpfe zu rauchen. Die sich über den demolierten Buggy ärgernden Fans und Mechaniker bekamen kurze Zeit nach dem Zieleinlauf die Botschaft, Albin ist mit einem Punkt Vorsprung STAATSMEISTER 2009. Albin nach den ganzen Vorfällen: „Ich bin überglücklich! Einige Schmerzen sind nach dem Crash im Finale vorhanden, aber die Freude über den Titel 2009 überwiegt. Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei meinem Mechanikerteam für die tollen Leistungen 2009 bedanken, da ohne dieser Hilfe dieser Sport für mich unmöglich wäre.“
Hollenbach 27.September 2009
Albin Scheuchenpflug hatte seinen Boliden für den 8. Lauf zur Österreichischen Autocross-Staatsmeisterschaft in Hollenbach/NÖ top vorbereitet und ideal für diesen Lauf abgestimmt. Schon im samstägigen Freien Training zeigte er, dass ein Sieg nur über ihn und seinen 320PS starken Lancia Buggy führen wird. Im Zeittraining drehte er seine Runden voll konzentriert und konnte sich so die Poleposition sichern. Im ersten und zweiten Vorlauf konnte er einen sicheren Start–Ziel Sieg einfahren und wichtige Punkte auf seinen Konkurrenten aufholen und ihn sogar in der Wertung überholen. Im Finallauf setzte sich Albin wiederum nach dem Start an die Spitze des stark belegten Starterfeldes und konnte sich sogar deutlich von der Konkurrenz absetzen. Drei Runden vor Ende des Rennens brach plötzlich an seinem Boliden beim Schaltautomaten ein Gelenk für den 3. Gang. Scheuchenpflug reagierte geistesgegenwärtig und schaltete sofort in das Notprogramm seines Automatikgetriebes, was ihn aber auf Platz zwei zurück warf. Eine Runde später erbte er den 1. Platz nach dem Ausfall des Führenden und konnte sich so den Sieg sichern. Albin nach dem Rennen: „Es ist verdammt eng hergegangen. Ich wusste nach dem Ausfall des 3. Ganges, dass mein Teamkollege Franz Kehrer hinter mir ist und er mir den Konkurrenten um den Titel vom Hals halten wird. Ich möchte mich bei ihm bedanken, da ich sonst wahrscheinlich nicht als Sieger hier stehen würde. Ich freue mich unheimlich, dass ich jetzt als Führender in den letzten und alles entscheidenden Lauf am 11. Oktober in Hollabrunn starten kann.“

Lohn 13. September 2009
Beim 7. Lauf zur österreichischen Autocross-Staatsmeisterschaft in Lohn/NÖ zeigte Albin Scheuchenpflug, dass er mit seinem Lancia Buggy voll auf Titelkurs liegt. Das Rennwochenende hat nicht besonders gut begonnen. Im samstägigen freien Training gab es Probleme mit der Kupplung. Nachdem sich aber das Team des MSC-Neusserling entschlossen hatte, die Heimfahrt anzutretten, um eine Ersatzkupplung zu holen, stand nach einem längeren Arbeitstag für das Team am Sonntag nichts mehr im Wege und Albin konnte so den Titelkampf weiter in Angriff nehmen. Im Zeittraining fuhr er bereits auf dem hervorragenden 3. Platz und konnte auch von dieser Position aus den ersten Vorlauf für sich entscheiden. Im zweiten Vorlauf konnte er erneut einen 3. Rang für sich verbuchen. Im Finale passierte dann Albin, der sich bei seiner Mechaniker Crew mit einem Sieg bedanken wollte, ein Fehler in der Reifenwahl. So kam er nicht optimal vom Start weg und verlor dabei wichtige Meter auf seine Konkurrenten um den Titel. Albin fuhr einen fehlerlosen Finallauf und konnte sich so den dritten Endrang sichern. Nach dem Rennen: „Ich muss mir den Fehler der Reifenwahl selber eingestehen. Bin aber trotzdem froh, dass ich noch den 3. Rang auf der Ergebnisliste verbuchen und mein Konkurrent nicht allzu viele Punkte gutmachen konnte. Es sind noch zwei Rennen und die werde ich voll konzentriert angehen.“
Meiselding 23. August 2009
Beim 6. Lauf zur Österreichischen Autocross-Staatsmeisterschaft in Meiselding/K konnte Albin Scheuchenpflug zwar der Konkurrenz Parole bieten, er hatten aber mit technischen Problemen zu kämpfen. Im Freien Training am Samstag wurden an seinem Boliden einige Abstimmungsarbeiten vollzogen, da die Rennstrecke einer Highspeedstrecke ähnelte. Am sonntägigen Renntag zeigte er im Qualifying dann mit Platz drei, dass sie gute Arbeit an seinem 300PS starken Buggy geleistet haben. Im ersten Vorlauf konnte Albin der Konkurrenz mit einer fehlerfreien Fahrt enteilen und den Lauf für sich entscheiden. Im zweiten Vorlauf spiegelte sich der erste wieder. Albin gelang ein fulminanter Startzielsieg, wo sich aber schon durch Rauchzeichen aus dem Motorraum die ersten Probleme erkenntlich zeigten. In der Box stellte die Mechaniker Crew lediglich ein kleines Ölleck fest und konnten dies innerhalb kurzer Zeit reparieren. Im Finale konnte sich Scheuchenpflug gleich nach dem Start an der zweiten Stelle einreihen und den Konkurrenten unter Druck setzen. Da aber laufend Motoraussetzer zu hören waren, lies dies nichts Gutes erwarten und so war für Albin und seinem Lancia Buggy in der dritten Runde mit Elektronikproblem das Finale vorbei.
Der enttäuschte Scheuchenpflug nach dem Rennen: „Ich habe in den ersten beiden Läufen gewonnen und wichtige Punkte in der Meisterschaft gut gemacht. Leider ist mir im Finale die Sicherung der Benzinpumpe defekt gegangen und so hatte der Motor kein Benzin mehr bekommen. Ich konnte trotzdem bis auf zwei Punkte in der Meisterschaftswertung an meinen Konkurrenten herankommen. Somit steht wieder alles in Sachen Meistertitel vor den letzten drei Rennen offen.“
Oberraktisch
Albin Scheuchenpflug präsentierte sich wieder top fit und testete einige kleine Veränderungen an seinem 320PS starken Lancia Buggy. Er hatte dort bei seinem Törn noch ein wenig mit der frisch bewässerten Strecke zu kämpfen und belegte Platz vier. Im ersten Vorlauf konnte Albin den vierten Platz verteidigen. Der zweite Lauf stand schon ganz im Zeichen der Clubkollegen des MSC-Neusserling. Nach einigen Zweikämpfen mit der Konkurrenz konnte Franz vor Albin den Lauf für sich entscheiden, wo die beiden den Grundstein für das Finale legten. Der Start im Finale ließ einen vielversprechenden Zieleinlauf erwarten. Albin zog knapp vor Franz in die erste Kurve ein. In den bevorstehenden 8 Runden konnte Albin einige Angriffe von Franz und seinem 300PS starken Rotax Buggy erfolgreich abwehren und konnte so einen knappen Sieg vor seinem Clubkollegen einfahren.
Albin zu seinem Sieg: „Ich bin überglücklich. Das war mein erster Sieg in Oberrakitsch und konnte meinen letzten weißen Fleck meiner Rennfahrerkariere löschen. Weiters konnte ich wieder Punkte auf den Führenden in der Gesamtwertung gut machen und liege vor den letzten vier Läufen nur noch neun Punkte hinten.“ Franz über sein Rennwochenende: „Meine Freude überstreckt zwei Ereignisse. Zum Ersten habe ich den Defektteufel endlich abschütteln können und kann jetzt bei meinem Boliden weiter entwickeln. Zum Zweiten bin ich über meine Leistungen des ganzen Wochenendes sehr zufrieden. Platz eins im Zeittraining, einen Laufsieg und jetzt noch der hervorragende zweite Endrang im Finale.“
Die beiden drückten ihre Freude bei der Siegerehrung deutlich aus und bedankten sich bei ihrem Team.

Albin vom Siegerprotest gerammt
Beim 4. Lauf zur Autocross-Staatsmeisterschaft in Horn-Fuglau/NÖ war Vizemeister Albin Scheuchenpflug voll motiviert und top vorbereitet in das Rennwochenende gestartet. Schon am samstägigen freien Training zeigte er was in ihm und seinem Lancia Buggy steckt. Im Zeittraining, wo es nur hauch dünne Zeitabstände gab, konnte er den vierten Startplatz heraus fahren. Albin ging viel versprechend in den ersten Vorlauf, wo er ebenfalls den vierten Rang belegte. Anders sah es im zweiten Lauf aus. Albin zog am Start an einem Konkurrenten vorbei und konnte sich den dritten Rang und somit die erste Startreihe für das Finale sichern. Im alles entscheidenden Finale zauberte er einen Blitzstart in den Horner Erdboden und zog so als Zweiter in die erste Kurve ein. Es zeichnete sich ein erneuter harter Kampf mit seinem Konkurrenten in der Gesamtwertung ab. Sieben Runden lang fighteten die beiden fair um jeden Millimeter auf der Strecke. In der vorletzten Kurve kam wieder einmal sein oberösterreichischer Konkurrent Christian Sch. ungebremst angeflogen und schoss Albin regelrecht von der Strecke. So musste der sicher scheinende Zweite zwei Autos vorbei ziehen lassen und belegte den enttäuschenden 4. Endrang. Albin konnte emotionsgeladen nach dem Rennen nicht mehr sagen als: “Ich habe mir einen brutalen Zweikampf mit dem Führenden geliefert. Wir haben uns nie berührt und kurz vor dem Ziel rammte mich Christian Sch. jetzt schon zum x-ten Mal. Ich bin stink sauer, da er mir wichtige Punkte für die Gesamtwertung weggenommen hat.”

Scheuchenpflug erneut stark
Beim 3. Lauf zur Autocross-Staatsmeisterschaft in Voitsberg/Stmk strahlte erneut Albin Scheuchenpflug vom Siegerpodest. Nachdem das samstägige Training nach starken Regenfällen gestrichen werden musste, erkämpfte Albin im Qualifying die Pole Position. Im ersten Vorlauf verlor Scheuchenpflug eine Position am Start, die er sich bis ins Ziel nicht mehr zurück kämpfen konnte.
Im Semifinale spiegelte sich der erste Vorlauf für Albin wieder und erreichte erneut den 2. Rang. Im alles entscheidenden Finale verlor Albin erst beim Einbiegen in die erste Kurve die Führung. Sein stärkster Konkurrent in der Gesamtwertung werte jegliche Angriffe von Albin und seinem 320 PS starken Lancia Buggy ab. Scheuchenpflug strahlte trotzdem vom Siegerpodest und ist über den 2. Endrang überglücklich. “Wir hatten sehr harte aber faire Zweikämpfe. Ich freue mich über diese Platzierung und machte wichtige Punkte in der Gesamtwertung, wo ich nur neun Punkte hinter dem Führenden liege.”
Albin gibt nicht auf
Beim 2. Lauf zur Autocross-Staatsmeisterschaft in Hollabrunn/NÖ strahlte auch neben der Sonne Albin Scheuchenpflug über Rang 2. Albin kämpfte schon im Qualifying mit der Konkurrenz um die Plätze und konnte so in der ersten Startreihe die Läufe angehen. Vor den Vorläufen musste sein Team bereits zum ersten Mal eine Glanzleistung vollbringen. Scheuchenpflug nahm im Training unerklärliche Geräusche des Getriebes war, eher er und sein Team sich zum Tausch dessen entschlossen. Im ersten Vorlauf wurde er von einem Konkurrenten rücksichtslos abgeschossen und so musste sein Team ein weiteres Mal nach gebrochener Radaufhängung den Lancia Buggy in Stand setzen. Im zweiten Vorlauf konnte sich Albin dann ohne größerer Probleme vom letzten Startplatz aus in die zweite Startreihe vorkämpfen. Im dritten und entscheidenden Finallauf drängte Albin ein weiteres Mal ein Konkurrent von der Strecke, wo er sich erneut die Radaufhängung beschädigte. Nachdem der Lauf abgebrochen wurde, entschloss sich Scheuchenpflug alles auf eine Karte zu setzten und ging beim Restart mit dem defekten Boliden an den Start, wo er nach einer fahrerischen Meisterleistung mit Rang 2 belohnt wurde. “Ich freue mich über Rang 2 nach so einem harten Tag und möchte zu meinem Team Danke sagen.”

Scheuchenpflug siegt beim ersten Saisonrennen
Beim Auftakt zur Autocross-Staatsmeisterschaft in Horn-Fuglau/NÖ war Vizemeister Albin Scheuchenpflug voll motiviert und top vorbereitet in die Saison 2009 gestartet. Das ganze Rennwochenende verlief aufgrund der tollen Arbeiten in den Wintermonaten sang- und klanglos. Anders hatte es sich Clubkollege Franz Kehrer vorgestellt. Dieser hatte an seinem Rotax-Buggy wichtige Änderungen am Antriebsstrang vorgenommen, weshalb nach einigen Runden im freien Training dann Schluss war. “Wir haben eine Welle beim Varioantrieb zu schwach konstruiert”. Scheuchenpflug konnte hingegen schon im Zeittraining die Poleposition erreichen. In den beiden ersten Läufen kämpfte er noch mit der Einstellung des Startprogramms an seinem Lancia Buggy, welche er aber bis zum Finallauf in den Griff bekam. Im letzten und entscheidenen Lauf konnte sich Albin aber am Start durchsetzen und so einen Start-Ziel-Sieg feiern. “Ich freue mich riesig über diesen Sieg. der Misere des Vorjahrs motiviert mich das enorm für das nächste Rennen in zwei Wochen.”

Autocross Saisonstart
Die St.Martiner Albin Scheuchenpflug und Franz Kehrer starten am kommenden Wochenende top vorbereitet in die neue Autocross-Saison, wo der erste Lauf im niederösterreichischen Horn statt findet. Die Clubkollegen des MSC-Neusserling starten in der Klasse Buggy bis 5000ccm, wobei sie unterschiedliche Ziele haben. Scheuchenpflug möchte nach einer eher verkorksten Vorjahressaison den Titel wieder an sich reißen, wohin Kehrer noch gar nicht denkt. „Ich habe eine außergewöhnliche Antriebstechnik in meinem Buggy, die wir im Vorjahr erst so richtig kennen lernen konnten. Unseren Variatorantrieb kennen wir jetzt in- und auswendig, sodass wir in den ersten Rennen das Buggy erst so richtig abstimmen werden können. Gegen Ende der Saison möchte ich dann um den Sieg mitfahren.“ Die ersten positiven Testfahrten mit ihren 300PS starken Boliden haben beide bereits hinter sich, wo die Arbeiten der Wintermonate getestet wurden.

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